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Flagwochenende in Magdeburg

Geschrieben von bandke am in Flag Football, Red Wings

Ein turbulentes Wochenende liegt hinter der Flagfootball-Abteilung der Red Cocks. Beide Teams der Red Wings gingen bei den Flagturnieren in Magdeburg an den Start. Am Sonnabend begannen die Bambinis (6 – 10 Jahre). In Frankfurt noch mit 2 Fahrzeugen gestartet kam nur der von Defense Coordinator Dan Kohn gelenkte Kleinbus pünktlich in Magdeburg an. Headcoach und Offense Coordinator Andreas Lange stand zu diesem Zeitpunkt noch mit einem platten Reifen auf einem Autobahnparkplatz kurz vor Brandenburg. Glücklicherweise war genug Platz im Kleinbus, so dass wenigstens die Kinder sowie René Wernicke, der an diesem Tag als Betreuer dabei war, rechtzeitig zum Turnierbeginn auf dem Sportgelände in Magdeburg eintrafen. Im ersten Spiel trafen die Red Wings auf die Magdeburger und konnten das Spiel mit 12:0 Punkten für sich entscheiden. Danach ging es dann auch gleich gegen die Berlin Adler. Mit den Adlern hatten sie noch eine Rechnung vom Osterturnier offen, als diese sich erst in einem Herzschlagfinale gegen die Frankfurter den Turniersieg sicherten. Hoch motiviert und mit einer Menge Ehrgeiz gingen die Jungs dann auch ins Spiel. Doch das frühe Aufstehen, die weite Fahrt, die Aufregungen der Autopanne und der Dauerregen bei 8°C war offensichtlich zu viel. Ein paar gute Spielzüge der Adler reichten aus, um die Moral der Frankfurter fast vollständig zu zerstören. „So etwas habe ich noch nicht gesehen, dass grenzte schon an Selbstaufgabe.“ so ein sichtlich entsetzter Dan Kohn. Dadurch hatten die Berliner natürlich ein leichtes Spiel und gewannen mit 33:12. Nach dem Spiel erreichten auch endlich Headcoach Andreas Lange und Betreuer Burkhardt Hoffmann das Feld. In einer langen Ansprache versuchten nun die Coaches die Köpfe der Jungs wieder frei zu bekommen, denn als nächstes stand das Rückspiel gegen die Adler auf dem Plan. Doch die Hoffnung währte genau 60 Sekunden, denn genau so lange dauerte es, bis der Zustand des Hinspieles wieder erreicht wurde. Dass das Spiel diesmal nur mit 12:0 verloren wurde, lag zum größten Teil an Severin Bedurke und Louis Bresching. Beide Spieler gaben sich zu keinem Zeitpunkt des Turnieres auf und konnten in Offense und Defense starke Akzente setzen.