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Zur Abrundung unserer bisher sehr komprimierten Regelkunde gibt es heute einen tieferen Einblick in einige Spielabläufe. Zum Beispiel zu den Kriterien der Beendigung eines Spielzugs: Nach den Regeln des American Football Verbands von Deutschland ist ein Spieler zu Boden gebracht, wenn irgendein Körperteil außer Hand und Fuß den Boden berühren. Unabhängig davon, ob er noch weiter laufen kann oder nicht, ist damit der Spielzug beendet. Das gleiche gilt für den Fall, dass ein Pass nicht gefangen wird oder der Ballträger das Spielfeld verlässt, das heißt, mit mindestens einem Fuß auf die Begrenzungslinie tritt. Wenn keine dieser Regeln greift, der Ballträger aber trotzdem nicht mehr vorwärts kommt, oder gar von der Verteidigung zurückgedrängt wird, liegt der Zeitpunkt, den Spielzug zu beenden, im Ermessen des Schiedsrichters. Als Position des nächsten Spielzuges gilt dann der Punkt, an dem der Angreifer mit dem Ball am weitesten vorn gewesen war. Gleiche Feinheiten gibt es auc
h für die Definition eines gefangenen Passes. Ein Pass gilt als vollständig, wenn sich der Fänger mit mindestens einem Fuß innerhalb des Spielfeldes befindet und den Ball kontrolliert - auch hier gibt es einen Ermessensspielraum! Beides gilt für Pässe ins Spielfeld und in die Endzone, zum Touchdown, wo es meistens die spannendsten Situationen gibt. Das Punkten ist nicht auf die Offense beschränkt. Die Verteidigung zum Beispiel hat die Möglichkeit, den Ballträger in seiner eigenen Endzone zu Fall zu bringen, was als Safety bezeichnet wird und 2 Punkte bringt. Außerdem kann sie natürlich jeden geworfenen Pass abfangen (Interception) und in die gegnerische Endzone tragen (Touchdown, 6 Punkte). Wenn die Offense nicht das große Ziel erreicht, kann sie auch aus einer beliebigen Feldposition ein Field-Goal versuchen (Kick durch die Torstangen für 3 Punkte, meistens im 4. Versuch aber dicht an der Endzone gespielt). Die besten Kicker treffen auch aus Entfernungen von mehr als 50 Yards!
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