Am Sonnabend steigt um 11 Uhr im Stadion der Freundschaft der 1. Brandenburg-Cup im American Football. Dazu empfangen die Red Cocks die Eberswalde Warriors und Cottbus Crayfish. Zwar konnten zur Cup-Premiere nicht alle Brandenburg Footballmannschaften aus Termingründen teilnehmen. "Trotzdem wurde damit zumindest ein Anfang gemacht, auf den sich aufbauen lässt", ist sich Hähne-Manager Stephan Bandke sicher, "dass sich diese Veranstaltung bald zu einer schönen Tradition entwickeln wird."
Gespielt wird am Sonnabend nach dem Modus "jeder gegen jeden". Der Start erfolgt mit der Begegnung zwischen Eberswalde und Frankfurt. "Natürlich sind wir in dieser Partie klarer Favorit. Zumal sich die Eberswalder Warriors erst vor rund acht Jahren aus einer Initiative von Sozialarbeitern gegründet haben. Seit dem Jahr 2002 ist in das ursprüngliche Anti-Gewalt-Projekt sportliche Ernsthaftigkeit eingezogen, sind die Eberswalder in den regelmäßigen Spielbetrieb eingestiegen", weiß Bandke. Beim Aufbau ihres Teams fanden die Warriors Unterstützung durch die Mannschaften der Tollense Sharks und Erkner Razorbacks. Sportlich ging es vor allem in den Jahren 2005 und 2006 bei den Warriors rasant bergauf. Im Jahr 2007 konnten sich das Team für die Oberliga qualifizieren, schaffte allerdings nicht den Klassenerhalt. In der diesjährigen Verbandsligasaison lief es bei den Barnimern nicht allzu gut. Am Ende stand lediglich der letzte Tabellenrang.
In ihrer zweiten Partie (15 Uhr) treffen die Red Cocks auf die weitaus bekannteren Cottbus Crayfish. Die Lausitzer mussten wegen des Zweitbundesliga-Abstiegs der Red Cocks zwangsweise ihren Platz in die Regionalliga Ost den Frankfurtern abtreten und spielen jetzt in der Oberliga Ost. Der Wiederaufstieg war zwar geplant, wurde aber gegen die Berlin Bears verspielt. Auf das Duell Frankfurt gegen Cottbus freuen sich beide Vereine, da es ein Wiedersehen vieler alter Bekannter wird, zumal das letzte Aufeinandertreffen schon mehr als zwei Jahre zurückliegt.
Nach dem Cup-Turnier gibt es eine zünftige Feier sowie ein großes Feuerwerk von Pyrotechniker Carsten Teller.