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Ersatzgeschwächt haben die Red Cocks beim Regionalliga-Spitzenreiter, den Magdeburg Virgin Guards, mit 7:35 verloren. 400 Zuschauer, darunter etwa 30 Frankfurter Fans, sahen am Sonntagnachmittag eine abwechslungsreiche Partie mit rund 150 Spielzügen, aber auch vielen Strafen für beide Teams.
Die Red Cocks starten gut in die Partie, konnten in den ersten vier Spielzügen rund 40 Yards Raumgewinn erzielen, ehe Runningback Alexander Philipp im fünften Spielzug den Ball verlor und das Angriffsrecht zu den Magdeburgern wechselte. Durch unnötige Strafen der Frankfurter Verteidigung konnten sich die Virgin Guards der Frankfurter Endzone bis auf wenige Meter nähern. Erst im dritten Versuch gelang den Magdeburgern der Touchdown. Doch dem ging ein klares Foul an Christoph Graf voraus, das von den Schiedsrichtern nicht bemerkt wurde. Defensespieler Graf konnte sich nach der Fehlentscheidung nicht beruhigen und ließ sich vor dem Zusatzkick zu unsportlichen Bemerkungen hinreißen und kassierte eine Platzverweis.
Der Frankfurter Angriff startete erneut gut und erzielte in zwei Spielzügen 40 Yards Raumgewinn. Wieder war es ein Ballverlust, der alle Bemühungen im Keime erstickte. Quarterback Tobias Brüning verlor den Ball bei der Suche nach einem Passempfänger. Die Magdeburger nutzten dies, um mit einem Touchdown-Pass und Zusatzkick auf 14:0 zu erhöhen. Wenig später warf Brüning eine Interception und der dritte Ballverlust für die Hähne war besiegelt. Dann gelang Runningback Alexander Philipp ein langer Lauf bis 15 Yards vor die Magdeburger Endzone. Im vierten und entscheidenden Spielzug fand Quarterback Brüning die Lücke in der Magdeburger Verteidigung zum Touchdown. Per Zusatzkick konnte Thomas Seifert auf 7:14 verkürzen.
Dadurch motiviert durchbrach das Linebacker-Duo Sebastian Schäfer und Thomas Seifert die überforderte Offense-Line der Magdeburger und erkämpfte vom amerikanischen Quarterback Matthew Crockett den Ball, konnte diese Chance aber nicht nutzen. Die Magdeburger machten es besser und nutzten ihre Chancen eiskalt, waren mit einem Touchdown-Pass auf den amerikanischen Receiver Adrien Kellmann erfolgreich - 21:7.
Nach der Pause unterlief dem amerikanischen Quarterback Crockett eine Interception. Diese Einladung nahm Philipp dankend an und trug den Ball über 90 Yards in die Endzone der Elbestädter, doch wurde der Touchdown wegen einer Strafe für die Hähne nicht gegeben.
Die Virgin Guards gaben das Angriffsrecht schnell wieder an die Red Cocks ab, anstatt die Akzente für einen Ausgleich zu setzen, warf Tobias Brüning seine zweite Interception und brachte die Magdeburger damit wieder in Angriffsposition. Wenig später machte dann Magdeburg mit einem weiteren Touchdown-Lauf die Spielentscheidung klar - 28:7, ehe sie durch einen weiteren Frankfurter Fehler den 35:7-Endstand erzielen konnten.
"Unsere Fehlerquote war eindeutig zu hoch, was uns die Chance auf ein ausgeglichenes Ergebnis geraubt hat", ärgerte sich Hähne-Coach Uli Jobst.
Mit dem Sieg haben die Magdeburger die Tabellenführung gefestigt. Allerdings läuft noch ein Frankfurter Protest aus dem Hinspiel gegen das unberechtigte Mitwirken der Amerikaner Crockett und Kellmann. Sollte dem Protest der Red Cocks stattgegeben werden, müssten sogar alle Spiele der Magdeburger annulliert werden, wo Matthew Crockett oder Adrien Kellmann mitgewirkt haben.
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