Weiter an der Spitze

Geschrieben von bandke am in American Football, Red Cocks

665069_528908250478826_1747332459_oEs war nur „ein glücklicher Sieg“ formulierte Headcoach Andy Reichel am Ende des 3. Regionalligaspiels der American Footballer der Frankfurt (Oder) Red Cocks. Dem kann man uneingeschränkt beipflichten. Aber was zählt ist ein Sieg mit 21:16 (07:00/14:10/00:00/00:06) zugunsten der Frankfurter im Heimspiel gegen die Leipzig Lions, die nur 1 Woche nach dem grandiosen Auswärtssieg der Frankfurter in Leipzig zum Rückspiel nach Frankfurt kamen. Die Roten Hähne sind damit nach 3 Spielen in der laufenden Saison weiterhin ungeschlagen und an der Tabellenspitze.

Doch zurück zum Spiel. Die Hähne kickten den Anstoß bis tief in die Leipziger Hälfte. Die Löwen kamen mit ihrer Offense gar nicht zum Zuge und mussten punten. Der Punt misslang völlig und wurde von den Hähne an der 15 Yard-Linie der Leipziger gesichert. Die Frankfurter Offense damit mit einer idealen Ausgangssituation. Doch schon jetzt zeigte sich, dass die Leipziger Verteidigung diesmal deutlich besser auf das Frankfurter Spiel eingestellt war und der Frankfurter Angriff nicht so überzeugend wie vor einer Woche agieren konnte. In 4 Versuchen gelang weder ein First Down noch der Touchdown. Leipzig bekam den Ball an der eigenen 11 Yard-Linie. Gleich im 1. Versuch Interception (Pass des Gegners angefangen) durch #31 Zeljko Stevanovic und erneute ideale Ausgangssituation für den Angriff um Quarterback #2 Enrico „Wes“ Stiegemann. Diesmal lief es besser. Energischer Lauf durch Runningback #35 Ricardo Böhm in die Endzone und mit dem geglückten Zusatzversuch durch #11 Tim Bialas stand schon mal 07:00. Überhaupt kam Ricardo Böhm am heutigen Tag deutlich besser zum Zuge als noch vor einer Woche. Nicht nur, dass die Offenseline in ihrer regulären Besetzung gut vorblockte und die Lücken schaffte, sondern auch ein variables Laufspiel schaffte häufig über außen ausreichenden Raumgewinn. Der Rest des 1. Viertels war ein einziges Hin und Her. Es gab Turnovers (Ballwechsel zum Gegner) mit Fumbles und einer Interception durch Enrico Stiegemann. Vierte Versuche wurden gepuntet oder von beiden Mannschaften nicht erfolgreich ausgespielt. Höhepunkt noch in Punt der Frankfurter bis tief in die gegnerische Hälfte. Der Ball konnte vom Leipziger Returner nicht gesichert werden, war noch 2x frei und landete letztendlich in der Leipziger Endzone. Nur leider hatten zwischenzeitlich die Schiedsrichter etwas voreilig abgepfiffen und so musste alles wiederholt werden.

Nach dem 1. Wechsel schien alles so weiter zu gehen. Leipzig puntete und Frankfurt startete an der eigenen 30 Yard-Linie. Doch diesmal ein „Big Play“. Runningback Ricardo Böhm bekam die Lücken von seinen Vorblockern, lief zwischen einigen Verteidigern noch im Slalom hindurch und konnte dann zu einem langen Lauf bis in die Endzone durchstarten zum erneuten Touchdown. Wieder gelang der Zusatzkick durch Tim Bialas und die Führung wurde auf 14:00 ausgebaut. Doch Leipzig ließ sich nicht lumpen. Gleich im Gegenzug ein erfolgreiches Fieldgoal aus ca. 30 Yard zum zwischenzeitlichen 14:03. Frankfurt packte nun auch mal die Trickkiste aus. Nachdem die Mannschaft nach dem Kickoff an der eigenen 49-Yard-Linie anfing, musste sie im 4. Versuch eigentlich punten. Doch Punter Tim Bialas täuschte an, lief los und machte 15 Yard gut. Nach dem Spielzug ein unsportliches Verhalten eines Frankfurters und es ging 15 Yard zurück. Dann im 2. Versuch ein Quarterback Sack, bei dem Enrico Stiegemann auch noch den Ball verlor, der von Leipziger Seite gesichert wurde. Allein diese Szenen waren typisch für dieses Spiel, in dem sich Licht und Schatten regelmäßig abwechselten. Die Leipziger Löwen nutzten das Momentum. Der anschließende Drive endete knapp 2 Minuten vor Ende der Halbzeit mit einem langen Pass und anschließenden Lauf in der Frankfurter Endzone. Nach dem erfolgreichen Zusatzkick verkürzte Leipzig auf 14:10. Aber wieder bewiesen die Frankfurter Hähne Moral und zeigten einen der besten Drives an diesem Tag. Mit dem Zeitdruck der auslaufenden Spielzeit begann man nach dem sehr guten Return des Kickoffs von Leipzig und einer Offsidestrafe an der gegnerischen 44-Yard-Linie. Erst ein Lauf zum First Down. Dann im 4. Versuch ein Revers-Lauf zum First Down durch den schnellen Widereciever #80 Max Kunze, der schon in Leipzig toll zu überzeugen wusste. Und zum Schluss an der 11-Yard-Linie im 3. Versuch Pass auf #11 Tim Bialas, der in der Endzone akrobatisch schön den Ball fing. Den Zusatzversuch besorgte er ebenfalls erfolgreich, so dass die Red Cocks mit 21:10 in die Halbzeit gingen.

Das 3. Quarter war eine Kopie des Leipziger Spiels. Die Löwen drückten und gab sich noch lange nicht geschlagen. Die Defense der Hähne hielt dagegen. Auch als Leipzig nur 1 Yard vor der Endzone stand. Zum Ende des Quarters noch eine Interception durch Zeljko Stevanovic. Und auch das 4. Quarter ähnelte dem der Vorwoche. Es kam zunehmend Spannung auf. Die Leipziger erhöhten nochmals den Druck auf den jungen Frankfurter Quarterback und seinen Angriff. Die eigene Offense marschierte wiederholt und holte ein First Down nach dem anderen. Jetzt zeigte sich wieder der Teamgeist von Leipzig. Und auch die Zuschauer und die Cheerleader zogen mit und feuerten die Defense an. Frankfurts Angriff brachte kaum noch was Zählbares zu Stande und trennte sich regelmäßig per Punt vom Ball. Aber die hochgepuschte Verteidigung von Frankfurt hielt stand. Im ersten Leipziger Drive den finalen 4. Versuch abgewehrt, im 2. Drive den Pass vom Quarterback geblockt und dann durch Defense-Captain #4 Daniel Stechbarth persönlich gesichert. Aber im 3. Drive dann doch noch einmal ein „Big Play“ der Leipziger. Nach gutem Pass konnte der Widereciever mehrere Tackle-Versuche der Frankfurter Verteidiger brechen und wurde erst 3 Yard vor der Endzone gestoppt. Die 2-Minuten-Warnung war bereits durch die guten Schiedsrichter angesagt. Der nächste Pass wurde in der Endzone gefangen und Leipzig verkürzte auf 21:16. Nun mussten 2 Punkte her, um mit einem Fieldgoal noch Gleichstand erzielen zu können. Doch die anschließende Two-Point-Conversion war ein inkompletter Pass. Den anschließenden Onside-Kick von Leipzig sicherte Center #69 Oliver Frütsch, so dass die Offense nur noch abknien brauchte.

Im Schlusshuddle fand der heisere Headcoach der Frankfurter harte Worte zu seinen Spielern. Es war „wenig Fluss im Spiel“, „das Timing stimmte nicht“ und es gab „zu viele Unkonzentriertheiten“. Letztendlich war es „ein Krampfspiel“. Sieht man das Ergebnis und 3 Siege in 3 Spielen mag es ein Widerspruch sein. Aber es zeigt auch, dass die selbst gesteckten Ziele und die eigenen Ansprüche der Mannschaft in diesem Jahr deutlich höher sind. Daran gemessen, hat der Coach recht. Allerdings darf es auch mal ein Sieg mit viel Glück und weniger Glanz sein. Was als positiv bleibt, ist der Einsatz der ganzen Mannschaft, das intakte Teamgefüge und der unbedingte Wille zum Sieg. Damit sollte man auch in der nächsten Woche beim Spiel gegen einen weitere Dauerrivalen, den Magdeburg Virgin Guards, wuchern können. Bleibt zu hoffen, dass einige verletzte Starter sich schnell auskurieren können und voll einsatzbereit sind. Wiedermal ruhen die Hoffnungen auf dem Medic Staff, seinen Künsten und seiner Einsatzbereitschaft.

 

Autor: Doc Fischer

Schwer erkämpfter Auswärtssieg für Rote Hähne

Geschrieben von bandke am in American Football, Red Cocks

Am vergangenen Samstag absolvierten die American Footballer der Red Cocks ihr erstes Auswärtsspiel der laufenden Regionalligasaison. Dazu fuhren sie zum teils hoch gehandelten Favoriten der Liga, den Leipzig Lions. Die Rückreise jedoch traten die Roten Hähne mit einem schwer erkämpften 24:14 (07:16/00:08/07:00/00:00) Sieg an. Groß war der Jubel am Ende, waren doch die Voraussetzungen für das Spiel alles andere als gut. Insgesamt 10 Spieler, darunter mehrere Starter, fehlten überwiegend berufsbedingt, so dass man nur mit der Mindestspielstärke von 25 Spielern zum Passcheck antrat. Demgegenüber standen auf Leiziger Seite 38 Spieler, teils mit Erfahrungen aus höheren Ligen. Dazu waren die Frankfurter Coaches unüblicherweise nicht gerade mit Filmmaterial von Leipziger Seite verwöhnt worden. Nichtdestotrotz verstand es Headcoach Andy Reichel seine Rumpfmannschaft nicht nur bis in die Haarspitze zu motivieren, sondern auch sehr gut einzustellen. Auch Offense Coordinator Jean-Jacques Hitthaler präsentierte insbes. in der ersten Halbzeit einen abwechslungsreichen Spielplan, der von der Offense unter Führung des an diesem Tag ausgezeichnet und variabel agierenden Quarterbacks #2 Enrico „Wes“ Stiegemann teils sehenswert umgesetzt wurde.

Es begann das Spiel mit dem Return des Kickoffs der Lions, den Returner #7 Patrick Krüger bis an die eigene 40 Yard-Linie trug. Dann folgte ein langer und holpriger Drive der Red Cocks. Zweimal unterstützen die Gegner die Frankfurter, in dem sie durch Strafen Firstdowns ermöglichten. Zweimal wurde von den Frankfurtern der 4. Versuch erfolgreich ausgespielt. So gelang man in die Red Zone der Leipziger und der Quarterback selbst erlief den ersten Touchdown des Tages. Gleich im Anschluss konnte auch der Zusatzversuch (Two-Point-Conversion) mit einem Pass auf Widereciever #25 Ronny Koschwitz erfolgreich abgeschlossen werden und man setzte mit der 08:00-Führung gleich mal eine Duftmarke. Der Gegenzug der Leiziger endete in der Mitte des Feldes mit einem Fumble, den Oldie-Liner #54 Sebastian Schäfer sichern konnte. Überhaupt hat sich das mittlerweile 39-jährige Urgestein der Red Cocks nicht nur bei seinen Trainern sondern auch bei seinen Mitspielern allerhöchsten Respekt verdient, musste doch auch er teilweise sowohl in der Offense als auch in der Defense ran und kämpfte sich eisern durch. Das erste Viertel ging abwechselungsreich weiter. Nach einem schlechten Punt der Hähne kamen die Löwen wieder in Ballbesitz. Diesmal lief es besser und der Drive wurde erfolgreich mit einem Pass-Touchdown abgeschlossen, bei dem das Backfield der Hähne überhaupt nicht gut aussah. Nachdem auch der Extrapunkt gut war, stand es 07:08. Doch die Frankfurter konterten bravourös. Einen Pass über ca. 35 yard aus der eigenen Hälfte von Enrico Stiegemann abgefeuert, fing Widereciever #80 Max Kunze in vollem Lauf und sprintete dank seiner enormen Schnelligkeit auch noch die restlichen ca. 25 Yard bis in die Leipziger Endzone ohne von den Verteidigern noch eingeholt werden zu können. Auch diesmal glückte der Zusatzversuch mit einem Pass in die Endzone auf Widereciever #10 Tobias Brettschneider. Beim Stand von 07:16 wechselten zum ersten Mal die Seiten.

Im 2. Quarter passierte den Leipzigern gleich der nächste Fumble, der diesmal von Defenseliner #51 David Moder gesichert wurde. Den nachfolgenden Drive konnten die Frankfurter erneut erfolgreich abschließen. Wieder ein langer Pass von Enrico Stiegemann, den Tobias Brettschneider in der Leipziger Endzone fing. Diesmal hatte jedoch auch der Leipziger Verteidiger beide Hände am Ball und beide Spieler hielten den Ball fest. Die Schiedsrichter entschieden in diesem Fall wie üblich zugunsten der Offense, so dass erneut ein Touchdown verbucht werden konnte. Mit einem kurzen Lauf in die Endzone durch Quarterback Enrico Stiegemann selbst beim Zusatzversuch stand es nun schon 07:24. Danach Schrecksekunde bei den Frankfurtern, verletzte sich doch Enrico Stiegemann bei seinem Lauf. Aber für solche Fälle steht mit Mannschaftsarzt Karsten Fischer, einem gelernten Unfallchirurgen, der erst vor kurzem zum Teamarzt der Deutschen Damen-Nationalmannschaft im American Football berufen wurde, noch ausreichend Kompetenz und mittlerweile 12-jährige Erfahrung bei der Betreuung der Footballer an der Seite, der nach intensiver Behandlung den Quarterback wieder fit bekommen konnte. Im restlichen Quarter wog das Spiel hin und her. Beide Mannschaften mussten sich regelmäßig per Punt vom Ball trennen. Leipzig fabrizierte den 3. Fumble des Spiels, der von Lineman #59 Carsten Hoff gesichert wurde. Im letzten Drive vor der Pause stand die Defense auf dem Feld und hier merkte man schon wie sich die Mannschaft gegenseitig hochpuschte, wollte man doch die sichere Führung mit in die Pause nehmen. An der Mittellinie konnten 3 Versuche der Leipziger abgewehrt werden und im 4. Versuch wurde so viel Druck auf den Quarterback aufgebaut, dass er schließlich gesackt werden konnte. Mit anschließendem Ballbesitz kniete man zur Pause ab.

Nach der Pause kam Leipzig mit enormen Druck auf das Feld. Die Verteidigung der Frankfurter hielt dagegen. Im ersten Drive konnte Leipzig zum Punt gezwungen werden. Herausragend hier wieder David Moder, der 2 Tackle und einen Quarterback-Sack anbringen konnte. Auch im nächsten Drive wurde der 4. Versuch der Lions an der eigenen 23-Yard-Linie von den Red Cocks erfolgreich abgewehrt. Im Gegenzug passierte Frankfurts Quarterback die einzige Interception an diesem Tag. Gleich im Gegenzug marschierte Leizigs Offense 60 Yard über das Feld und diesmal war man erfolgreich. Wieder ein langer Pass, der den Cornerback schlecht aussehen ließ, und mit dem Zusatzkick verkürzte man auf 14:24. Das Spiel wogte weiter hin und her bis in das 4. Quarter hinein. Beide Defensereihen dominierten. Die Frankfurter kämpften verbissen, um weitere Punkte und damit das Momentum auf Lepziger Seite zu verhindern. Die Frage war eigentlich nur, wie lange reicht die Kraft noch. Dann Mitte des 4. Viertels der Knackpunkt. Wieder begann ein Drive der Leipzig Lions nach einem Punt und einer Strafe gegen Frankfurt knapp hinter der Mittellinie in Frankfurts Hälfte. Drei Versuche waren abgewehrt. Der Pass im 4. Versuch wurde gefangen und hätte First Down bedeutet. Doch für die Schiedsrichter war der Reciever beim Fangen im Aus. Dies alles unmittelbar an der Teamzone der Leipziger. Es folgten heftige Proteste, offensichtlich irgendwann auch nicht mehr ganz feierlich. Jedenfalls gipfelte das Ganze mit einer Ejection (Spielausschluss) für Leipzigs #23 Rick Schneider, der damit für das nächste Spiel automatisch gesperrt sein würde. Die Frankfurter nun wieder in Ballbesitz bewegten mit viel Lauf abwechselnd durch Runningback #4 Ricardo Böhm und Quarterback Enrico Stiegemann den Ball bis zu gegnerischen 13-Yard-Linie. Hier besonders erwähnenswert der große Einsatz der durch Ausfälle teils neu formierten und durch Doppeleinsatz stark geforderten Offenseline, die immer wieder genug Freiräume für kurze Läufe ermöglichte. Auch wenn im 4. Versuch der Drive gestoppt wurde, so war doch genug Zeit verstrichen und Leipzig musste mit weniger als 2 Minuten auf der Uhr an der eigenen 13-Yard-Linie beginnen. Auch jetzt noch schaffte es die Defense, lautstark immer wieder angefeuert von der restlichen Mannschaft, viel Druck auf den Quarterback zu erzeugen, so dass dieser kaum einen gezielten Ball an den Mann bringen konnte. Letztendlich lief die Zeit aus, ohne dass noch nennenswerter Raumgewinn zugelassen wurde und der Sieg war nach 3 sieglosen Jahren in Leipzig perfekt.

Im Schlusshuddle zollte Headcoach Andy Reichel seinen abgekämpften Spielern großen Respekt. Zugleich warnte er aber vor zuviel Euphorie. „Wir haben heute erst die 2. Stufe der Saison-Leiter erklommen. Nächste Woche fängt alles wieder bei Null an.“ Dann kommen am 01. Juni pikanterweise die Leipziger gleich zum Rückspiel nach Frankfurt (Oder). Zwar werden die Frankfurter dann mehrere Rückkehrer ins Team haben, jedoch werden die Sachsen nicht so schnell beigeben, auf Revanche sinnen und den Sieg vom Vorjahr, als man in der letzten Minute mit einem Fieldgoal von #23 Rick Schneider mit 23:20 gewann, wiederholen wollen. „Sie sind weiterhin ein gleichwertiger Gegner, der der Mannschaft alles abverlangen wird“, ist sich Mannschaftsarzt und Präsident Karsten Fischer sicher. „Nur mit einer genauso kämpferischen und konzentrierten Leistung, gepaart mit viel Selbstdisziplin bei jedem einzelnen wird der Sieg am 01.06. in Frankfurt (Oder) zu wiederholen sein“. Wie er hofft auch die Mannschaft auf eine lautstarke und umfangreiche Unterstützung von den Rängen und lädt um 16 Uhr zum Kickoff in den Fritz-Lesch-Sportpark ein.

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Autor: Doc Fischer

Red Cocks beenden erfolgreich ihre Testspielphase

Geschrieben von bandke am in American Football, Red Cocks

Bei kühlen Temperaturen besiegten die Red Cocks am vergangenen Samstag die Hamburg Ravens souverän mit 56:13.
Bis Mitte des zweiten Quarters konnte der Oberligist aus Hamburg den spielstarken Hähnen Paroli bieten und mit einem schön herausgespielten Reverse Touchdown zum 14:7 die Partie offen halten. Doch dann drückten die eine Liga höher spielenden Oderstädter dem Spiel ihren Stempel auf. Per Pass erzielte Frankfurts Offense 5 Touchdowns durch Oliver Dietze, Tim Bialas und Max Kunze, der drei Touchdowns markierte. Per Run punkteten Carsten Hoff, Ricardo Böhm und Enrico Stiegemann, dem an diesem Tag neben zwei Interceptions fünf Touchdownpässe gelangen. Sehr gut abgeschirmt von seiner Offensive Line fand Quarterback Stiegemann vor allem in der zweiten Halbzeit einen bemerkenswerten Rhythmus und spielte sehr effizient. Ergebnis dessen waren 443 yards Raumgewinn durch eine variabel agierende Offense.
Frankfurts Verteidiger ließen ebenfalls nichts anbrennen. Herausragend Albi Liebenau und Carsten Hoff sowie Dawid Moder, der 10 Tacklings markierte. Viel Spaß an diesem Tag hatte Linebacker und Herz der Defense, Daniel Stechbarth. Während ihm in Halbzeit eins bereits zwei Deflection gelangen, legte er im letzten Quarter noch nach und fing zwei Pässe der Hanseaten ab.
Die Special Teams waren an diesem Tag kein Faktor. Zwar gelang ein Field Goal Block durch Dawid Moder, doch nur magere drei yards Raumgewinn aus Returns lassen in diesem Teil des Spiels Steigerungen offen. Erfreulich die Eroberung eines freien Balles durch Carsten Hoff, der in Offense und Defense zu gefallen wusste und Tim Bialas verwandelte alle acht Zusatzpunktversuche erfolgreich.
Headcoach Andy Reichel war über den Auftritt seiner Spieler sehr erfreut, da er auch allen Anfängern Einsatzzeit verschaffte.
Somit sind die Hähne sehr gut gerüstet, wenn am 11.Mai die Saison startet und die Spandau Bulldogs Gast auf dem Fritz-Lesch-Platz sein werden.

Football_02Bild: Daniel Stechbarth am Ball, nach seinem 2. Interception.

Autor: Stephan Bandtke

Zweites Testspiel der Footballer

Geschrieben von bandke am in American Football, Red Cocks

Football_01Am Samstag kommen die Elbestädter Hamburg Ravens zu einem Test in die Oderstadt. Damit die Hamburger auch eine zeitnahe Rückreise starten können, startet das Spiel bereits um 14:00 Uhr auf dem Sportpark Fritz-Lesch.

Im ersten Hinspiel vor 2 Wochen unterlagen die Red Cocks dem brandenburgischen Zweitligisten Cottbus Crayfish vor heimischen Publikum mit 06:13. Auch wenn die Cottbuser nicht in sehr guter Leistung aufgespielt haben, so ist das Ergebnis schon überraschend. Viele Experten hatten eine höhere Niederlage vorausgesagt. Die Frankfurter Verteidigung zeigte sich in einer guten Form und konnte an den guten Leistungen des Vorjahres anknüpfen. Im Bereich der Offense gab es leider wieder einige Probleme. Besonders im Pass-Spiel war die Fehlerquote eindeutig zu hoch. Dagegen war im Laufspiel ein deutliche Verbesserung zu spüren. Als Beispiel sind die guten Läufe von Runningback Ricardo Böhm zu nennen, der zusammen mit seinem älterem Bruder Mathias Böhm in der Offense spielt. Die Böhm Brüder haben sich zu einem wichtigen Eckpfeiler in der Männermannschaft entwickelt und können nach ihren Leistungen in der Jugendmannschaft vor einigen Jahren auch bei den Männern überzeugen.

Die Ravens aus Hamburg kommen zum ersten Mal in die Oderstadt. Mit dem Team wird auch ein alter Bekannter die Red Cocks besuchen. Der ehemalige Red Cocks Spieler Thomas Löschke wird zum ersten Mal gegen die Red Cocks spielen. Wie viele andere Spieler der Red Cocks aus den früheren Jahren musste Thomas Löschke den Verein aus beruflichen Gründen verlassen. Der Sportart treu geblieben, entschied sich Thomas für eine Schiedsrichterkarriere und den Weg zu den Hamburg Ravens, wo er heute als Spieler und Vorstandsmitglied aktiv ist. Die Red Cocks sind noch heute Thomas Löschke zum Dank verpflichtet, da er seine Mutter Dr. Angelika Löschke auch für die Sportart American Football und die Red Cocks gewinnen konnte. Heute können die Red Cocks mit Frau Dr. Löschke auf eine erfahrene Mitstreiterin zurückgreifen. In der Anfangszeit unterstützte sie den Verein als Schatzmeisterin und ist heute die Kommunikationsbeauftragtin der Red Cocks. „ Angelika ist ein wichtiger Part bei den Red Cocks. Wir als Vorstand haben mit Ihr eine wichtige Stütze. Neben der Kommunikation zu unseren Mitgliedern, vor allem bei den passiven Mitgliedern, hilft sie an jeder Ecke, wenn ein Event in unserem Kalender ansteht. Sie ist ein wahres Vorbild für die ehrenamtliche Tätigkeit in einem Sportverein. Unser Dank kann gar nicht groß genug sein.“, so die kurze Zusammenfassung vom Manager Stephan Bandke.

Die Hamburger reisen leider mit einem Tiefschlag zu den Red Cocks. Vor gut einer Woche waren die Ravens mit der traurigen Nachricht konfrontiert, dass ihr Coach Stephan Maricic im Alter von nur 39 Jahren viel zu früh verstorben ist. Solche Schicksalsschläge sind leider auch bei den Red Cocks bekannt, daher wünschen die Verantwortlichen der Red Cocks vor allem viel Kraft für die aktuelle Situation, um zukünftig wieder ein normales Tagesgeschäft zu organisieren.

Für das zweite Testspiel gibt es natürlich wieder eine Aktion zum Erwerb von Dauerkarten. Für nur 12 € können alle Zuschauer eine Dauerkarte für die komplette Saison erwerben. Jeder Zuschauer erhält dadurch einen geldwerten Vorteil von gut 60 %.

Autor: Stephan Bandtke

Red Cocks verlieren erstes Testspiel

Geschrieben von bandke am in American Football, Red Cocks

Nach der langen Regie des Winters, war es ein Glücksfall, dass der Testspieltermin am letzten Samstag eingehalten werden konnte. Die Red Cocks hatten sich dafür die Cottbus Crayfish aus der 2. Bundesliga eingeladen und unterlagen knapp mit 6:13.
Erwartungsgemäß funktionierte in beiden Teams die Offense zum frühen Zeitpunkt der Saison nicht wie gewünscht. Während gerade die Cottbuser Receiver serienweise von ihrem überragenden Quarterback abgeschossen wurden, da sie die präzisen Pässe nicht festhielten und den Gästen trotzdem 259 yards Raumgewinn gelangen, schmeichelt den Gastgebern das Ergebnis.
In der ersten Halbzeit gelangen den Hähnen mühsame 2 First Downs, eines davon auch noch durch eine Strafe der Cottbuser. Auch das Festival an Interceptions verloren die Hähne mit 3:2, wobei zwei auf Frankfurter Seite sehr schmerzhaft waren, da eine in aussichtsreicher Feldposition, an Cottbus`13 yard line beim 1st and 10 verursacht und die zweite gar zu einem Touchdown aufgewertet wurde. Aus Frankfurts Offense, die 138 yards Raumgewinn erzielte, ragten Wide Receiver Tim Bialas mit 53 yards und einem Touchdown, sowie Runningback Ricardo Böhm mit 59 yards Raumgewinn heraus.
Frankfurts Defense zeigte sich dagegen hellwach. Drei Deflection durch Patrick Krüger, Tino Meyer und Zeljko Stevanovic, zwei Interception durch Patrick Krüger und Max Görsdorf, einen forcierten Fumble und Quarterback Sack durch Carsten Hoff sowie einen eroberten Fumble durch Eric Berger verdeutlichen die Breite der gut vorbereiteten Frankfurter Verteidiger. Dabei noch herausragend Dawid Moder mit 5 Tacklings sowie an diesem Tag überragend Patrick Krüger mit 11 Tacklings, der überall zu sein schien.
Frankfurts Special Teams produzierten durch das dynamische Max-Duo 37 yards aus Kick Off Returns.
Headcoach Andy Reichel lobte nach dem Spiel vor allem die Offense Line, die ohne zwei Stammkräfte auskommen musste und mahnte seine Spieler an, in den kommenden zwei Wochen bis zum zweiten Testspiel gegen die Hamburg Ravens, noch intensiver die Trainingseinheiten auszunutzen. Die Hamburger kommen am 27.04. in die Oderstadt. Kick-Off ist 14:00 Uhr.